Agiles Management ist mehr Kultur denn Technik – Hat ihr Unternehmen die DNA dafür?

Agiles (Projekt-) Management ist schon lange nicht mehr ein Thema, das nur Softwareentwickler umtreibt. Die Prinzipien, niedergeschrieben im „Agilen Manifest”, fordern ja keine neue Software, sondern ein neues Denken ein. Um dies zu leben, müssen Führungskräfte dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter kontinuierlich an ihren kommunikativen Fähigkeiten und ihrer Sozialkompetenz arbeiten. Denn wer „agil-ready” Mitarbeiter möchte, muss zuerst die entsprechende Kultur und Geisteshaltung schaffen.

Trotz loser Zusammenarbeit zum echten „Wir-Gefühl”

Ein mittelständisches FinTech Unternehmen absolvierte im September 2017 eine Teamentwicklung, um zwei Teams einer Abteilung näher zusammenzubringen. Der Fall steht exemplarisch für ein gruppendynamisches Phänomen in Abteilungen: Einzelne Teams entwickeln für sich einen starken Zusammenhalt. Unter mehreren Teams einer Abteilung führen jedoch genau diese engen Bindungen zu Missstimmigkeit und Unverständnis. Können sich diese Widersprüche auflösen lassen?

Kommunikationskultur neu denken: Über Sinn und Unsinn von Regeln zur innerbetrieblichen Kommunikation

In jedem Unternehmen gelten Regeln, die sich unweigerlich auf das Kommunikationsverhalten von Mitarbeitern und Führungskräfte auswirken. Bei Seminaren, Workshops und Coachings, die das Thema Kommunikationskultur aufgreifen, geht es in erster Linie darum, ein Wunschszenario zu entwickeln. Daraus gilt es, neue Reglements abzuleiten, die den innerbetrieblichen Informationsfluss fördern und Dynamiken abbauen, die zu Frust und Ineffizienz führen. Idealerweise findet man so die richtige Mischung aus detaillierten Regeln und agilen, zwischenmenschlichen Umgangsweisen.